Mittwoch, 2. Januar 2008
Schiausflügler unterschätzen Unfallgefahr durch Übermüdung
Wer als Erster am Lift stehen will, muss früh aufstehen. Für viele Wintersportbegeisterte bedeutet das weniger Schlaf und lange Anfahrten in das Schigebiet. Besonders bei der Heimfahrt nach einem langen Schitag kann sich dann Müdigkeit einstellen und zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. "Viele Autofahrer versuchen die ersten Müdigkeitssymptome mit Kaffee, Energy-Drinks, frischer Luft oder lauter Musik zu bekämpfen. Doch diese vermeintlichen Hausmittel helfen nur kurzfristig, danach kommt die Müdigkeit oft noch stärker zurück und die Leistungsfähigkeit sinkt weiter dramatisch ab", erklärt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa. Sobald die ersten Anzeichen von Müdigkeit spürbar sind, sollten diese auch Ernst genommen werden. "Bei Müdigkeit hilft nur Stehen bleiben und eine längere Pause", rät Donosa.
Gähnen, schwere Augenlieder, das Bedürfnis, sich die Augen zu reiben, Verspannungen im Nacken und zunehmende Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren sind erste Anzeichen von Müdigkeit und damit Warnsignale. Wie gefährlich Übermüdung am Steuer ist, zeigen typische Veränderungen im Fahrverhalten. Man hat Schwierigkeiten die Spur zu halten und das Gefühl die Fahrbahn wird enger, man übersieht Verkehrszeichen, verpasst Ausfahrten oder Abzweigungen, Fahrmanöver anderer wirken oft überraschend und werden verspätet wahrgenommen. "Hier herrscht bereits höchste Alarmstufe", sagt Donosa.
Die Tipps der ÖAMTC-Verkehrspsychologin
* Vor einem geplanten Schitag ausreichend schlafen.
* Kräfte während des Schifahrens einteilen, damit man noch konzentriert und aufmerksam die Heimreise antreten kann.
* Beim Zwischenstopp auf der Skihütte und beim Après-Schi auf Alkohol verzichten.
* Bei Anzeichen von Müdigkeit sofort eine Pause einlegen oder einen Fahrerwechsel vornehmen.
* Als Faustregel gilt, alle 200 Kilometer vor allem auf langen, monotonen Strecken oder alle zwei Stunden eine Pause einlegen.
* Zu viel Hitze im Auto wirkt sich ebenfalls negativ aus. "Die Gefahr von Müdigkeit steigt, Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit nehmen ab", sagt die ÖAMTC-Expertin.
* Zu warme, gepolsterte Winterbekleidung ist einengend und sie raubt den Passagieren die Bewegungsfreiheit und vermindert die Wirksamkeit des Sicherheitsgurtes bzw. des Kindersitzes.
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Donnerstag, 13. Dezember 2007
Winterspaß in den Hohen Tauern
![]() | Schlitten Davos, Länge 110 cm Preis: EUR 29,97 |
Auf nach Kärnten in den Schnee, der Winter ist kurz!
Montag, 17. September 2007
Österreich präsentiert Großglockner Hochalpenstraße beim Weltstraßenkongress in Paris
Dabei wird den rund 4500 Kongressteilnehmern, darunter 60 Verkehrsminister aus der ganzen Welt, die Geschichte der Großglockner Hochalpenstraße und deren Entwicklung bis heute vorgestellt. Neben Ausstellungstafeln und historischen Straßenobjekten wird als österreichischer Beitrag - neben 14 anderen Länderbeiträgen - ein Film über die Großglockner Hochalpenstraße im Zentrum der Ausstellung präsentiert.
Die Großglockner Hochalpenstraße wurde nach nur fünf jähriger Bauzeit vor 72 Jahren am 3. August 1935 feierlich eröffnet. Seitdem gilt sie als besonderes Beispiel einer Straße, die als Kulturgut gilt und sich zum touristischen Anziehungspunkt des Nationalparks Hohe Tauern im Einklang mit Natur und Technik entwickelt hat. Mehr als 50 Millionen Besucher haben seitdem die berühmteste Alpenstraße, die zum höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner (3798 m) und der Pasterze führt, besucht. Auf 48 Kilometern Hochalpenstraße mit 36 Kehren, bei einem Höhenanstieg bis auf 2504 Meter durchquert man dabei eine einzigartige Gebirgswelt mit blühenden Almwiesen, duftenden Bergwäldern, mächtigen Felsen und ewigem Eis bis zum Fuße des Großglockners, der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.
Dienstag, 24. Juli 2007
Nationalpark Hohe Tauern im Tauerngebiet
Im Zentrum der Tauern-Region liegt der Nationalpark Hohe Tauern, in dem der Österreichische Alpenverein und Grundbesitzer in den drei Bundesländern Tirol, Salzburg und Kärnten wichtige Flächenanteile eingebracht haben. Er ist mit 1836 km² der größte der sechs österreichischen Nationalparks und damit auch der größte der Alpen. Das Schutzgebiet gliedert sich in eine Kernzone und eine Aussenzone.
Der Fremdenverkehr hat seit der Errichtung des Nationalparks nur mehr geringfügig zugenommen und sich auf qualitativ hochwertigen „sanften Tourismus“ und naturschonendes Bergsteigen verlegt. Dem Umweltschutz und dem Erhalt ursprünglicher Erwerbszweige wird besonderes Augenmerk gewidmet.
